{"id":33,"date":"2017-11-21T15:30:10","date_gmt":"2017-11-21T14:30:10","guid":{"rendered":"http:\/\/horrido-attendorn.de\/?page_id=33"},"modified":"2017-11-23T14:48:24","modified_gmt":"2017-11-23T14:48:24","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/horrido-attendorn.de\/?page_id=33","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<h4>Historisches<\/h4>\n<p>Das Fl\u00fcgelhorn (heute Sauerl\u00e4nder Halbmond genannt) wurde nachweislich im 16. Jahrhundert f\u00fcr Milit\u00e4reinheiten angefertigt. Es fand Verbreitung im Erzbistum K\u00f6ln, zu dem auch die Hansestadt Attendorn geh\u00f6rte. Das Horn wurde bei Hannoverschen Feldj\u00e4gern ab 1758 und Preu\u00dfischen Feldj\u00e4gern ab 1762 eingesetzt. Die Stadt Attendorn war von 1838 bis 1888 Garnisonstadt und wurde Stabsquartier des Landwehrbatallions des 37. Infantrie-Regiments. Hier wurde der Sauerl\u00e4nder Halbmond als\u00a0 Signalinstrument eingesetzt. Zahlreiche Signale, welche teilweise heute noch von den J\u00e4gern benutzt werden, sind erhalten.<\/p>\n<p>In den Kartagen ist es in Attendorn Osterbrauch, dass ein Sauerl\u00e4nder Halbmond die Turmglocken der Kirche ersetzt. Wann dieser Brauch genau entstand ist bis heute ungekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Bis heute sind die Vereinsfarben des Sauerl\u00e4nder Halbmond Bl\u00e4serkorps Horrido Attendorn 1956 e.V. Gr\u00fcn &#8211; Weiss &#8211; Schwarz, wie auch bei der Attendorner Sch\u00fctzengesellschaft und lassen auf gemeinsame Wurzeln schliessen.<\/p>\n<p>Das Horn wurde gerne auf weitr\u00e4umig durchgef\u00fchrten Jagden als Signalhorn eingesetzt und fand von dort aus seine Verbreitung im Sauerland.<\/p>\n<h4>Gr\u00fcndung und Entwicklung<\/h4>\n<p>Das Bl\u00e4serkorps Horrido 1956 e.V. gr\u00fcndete der Forstangestellte Benedikt Haase aus bis dato nicht organisierten Jagdhornbl\u00e4sern der Kreisj\u00e4gerschaft Kurk\u00f6ln Olpe e.V.. Unter seiner Leitung wurde das Bl\u00e4serkorps am 27.11. 1956 als Bl\u00e4sergruppe in den damaligen Kreisjagdverein \u00fcbernommen. Neben vielen erfolgreichen Auftritten u.a. auf der Weltaussstellung in Berlin wurde das Bl\u00e4serkorps 1960 von den Aufgaben des Kreisjagdvereins entbunden. Die Bl\u00e4ser aktivierten sich in die neugegr\u00fcndeten Bl\u00e4serkorps der entstandene Hegeringbl\u00e4sergruppen. Das Fortbestehen des Bl\u00e4serkorps Horrido erfolgte mit dem Namen Bl\u00e4serkorps Horrido Attendorn.<\/p>\n<p>Im Jahre 1969 f\u00fchrte das Bl\u00e4serkorps den Namen Bl\u00e4serkorps Horrido Attendorn-Kirchhundem. Neben vielen Erfolgen des Bl\u00e4serkorps erhielt im Jahr 1984 der Gr\u00fcnder Benedikt Haase das Bundesverdienstkreuz.<\/p>\n<p><span class=\"ff2 fc0 fs12 \">Besonders herausragend war die musikalische Darbietung in Prag im Jahr 2002 auf Einladung des Tschechischen Rundfunks hin.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span class=\"ff2 fc0 fs12 \">Seit dem Jahr 1998 ist das Bl\u00e4serkorps gemeinn\u00fctziger, eingetragener Verein in der Hansestadt Attendorn und wurde als besonders f\u00f6rderungsw\u00fcrdig von der Landesregierung NRW anerkannt.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historisches Das Fl\u00fcgelhorn (heute Sauerl\u00e4nder Halbmond genannt) wurde nachweislich im 16. Jahrhundert f\u00fcr Milit\u00e4reinheiten angefertigt. Es fand Verbreitung im Erzbistum K\u00f6ln, zu dem auch die Hansestadt Attendorn geh\u00f6rte. Das Horn wurde bei Hannoverschen Feldj\u00e4gern ab 1758 und Preu\u00dfischen Feldj\u00e4gern ab 1762 eingesetzt. 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